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28. August 2009
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Fabrik sagt Sizzla Konzert ab
Hasssänger wurde auf Betreiben des LSVD ausgeladen
Das Kultur- und Kommunikationszentrum ‚Fabrik’ in Hamburg-Altona hat auf Druck des LSVD das zunächst für den 30. November 2009 geplante Konzert mit Sizzla Kalonji abgesagt. Ein entsprechender Programmhinweis auf der Webseite wurde nun entfernt.
Der LSVD hatte den Vorstand der Fabrik Stiftung Anfang August aufgefordert, dem Hass-Sänger keine Bühne für seine minderheitenfeindlichen Auffassungen zu bieten. Der jamaikanische Sänger ist wiederholt durch homophobe und menschenfeindliche Texte aufgefallen. In seinem Lied "Pump up" ruft Sizzla offen dazu auf, schwule Männer zu verbrennen oder zu erschießen. Auch in anderen Songs ruft er zu Mord an Schwulen auf (Boom boom sowie in Get to Da Point).
Aus diesen Gründen haben das Bundesministerium des Innern und das Auswärtige Amt im vergangenen Jahr gemeinsam die ausländerrechtlichen Maßnahmen zur Verhinderung einer Einreise in den Schengenraum getroffen.
Das Singen solcher Texte erfüllt nach Auffassung des LSVD den Tatbestand der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten gem. § 111 StGB und der Tatbestand der Volksverhetzung gem. § 130 StGB. Sofern der Auftritt stattfindet und die besagten Songs zur Aufführung gebracht werden, machen sich auch die Veranstalter strafbar.
Es ist vollkommen unverständlich, warum die Hamburger Fabrik dennoch den umstrittenen Sänger eingeladen hatte.
www.hamburg.lsvd.de
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